GEDANKEN EINER TRAURIGEN SEELE
Schlafen kann ich
längst nicht mehr.
Meine Kehle ist
trocken, als ob sie gefroren wär.
Die Kopfschmerzen
werden stärker und widerlich,
als ob ein Stein
meine Sorgen bricht.
In vielerlei Scherben
sind sie zersprungen.
Tief in mein
Innerstes eingedrungen.
Dort liegen sie nun,
kennen kein Licht.
Und auch einen
Sonnenstrahl sehen sie nicht.
Manchmal steht auch
still mein Herz.
Kann nicht mehr atmen
vor Trauer und Schmerz.
Ist erstarrt vor
Traurigkeit und Leere.
Versammelt sind dort
der Einsamkeit Heere.
Und die Gedanken
ergeben keinen Sinn.
Was ich versuche, wo
ich auch bin.
Ängste verbreiten
sich schnell wie der Wind.
Rufen wach das einst
fröhliche Kind.
Erinnern an die
Dunkelheit und den Höllenschlund,
doch „Stopp, geht weg“
zu sagen, vermag nicht mein Mund.
Dieses tiefe Leid
bringt mich noch um den Verstand.
Das Schicksal hat in
mich seine Zeichen gebrannt.
Oft habe ich in den
Himmel geschickt ein Gebet.
Bin auf Knien
gerutscht, hab um Gnade gefleht.
Was ich auch tue, alles
ist schwarz für meine Augen.
Welche Kraft will man
denn noch aus mir saugen?
Kann nicht mehr
weinen, nicht mehr schrei´n.
Will mich niemand von
diesen Qualen befrei´n?
Sehnsucht und eisige
Kälte kommen angekrochen.
Zuletzt hat
Verzweiflung meine Seele gebrochen.
Und das ist auch
alles, was mir jetzt bleibt.
Fragt sich, wie lange
und wohin sie mich treibt.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen